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5. März 2018

Neue Werft: Platz für gute Ideen

Große Ideen brauchen Platz. Mit dem Technologiedock Neue Werft entstand 2015 ein landesweit führendes Kompetenzzentrum für innovative IT im Linzer Hafen. Die Intention dahinter: Nischentechnologien aus Österreich zu internationalem Erfolg verhelfen.

Im September 2015 eröffnete das TECHCENTER-Linz Winterhafen die NEUE WERFT als zusätzlichen Standort für innovative Unternehmen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik. Bereits ein Jahr später waren die zur Verfügung stehen den rund 2700m² Büroflächen voll ausgelastet. "Das Jahr 2017 war für die in der NEUEN WERFT angesiedelten 26 Unternehmen ein Erfreuliches. Die Mitarbeiteranzahl in den Unternehmen hat sich von 96 (Anfang 2017) auf 145 erhöht, was einem Anstieg von über 60 Prozent gleichkommt.
Weiters wurden drei Patente erteilt sowie insgesamt 21 Auszeichnungen und Preis auf nationaler und internationaler Ebene geweonnen", so Georg Spiesberger, Geschäftsführer TECHCENTER-Linz Winterhafen.

Die bereits bei der Gründung berücksichtigten gemeinsamen Sozial- und Besprechungsräume bringen die Mitarbeiter unterschiedlicher Firmen zusammen, darüber hinaus werden auch gezielt Programm- und Weiterbildungsangebote konzipiert.
"Die Unternehmen profitieren miteinander und voneinander. Weiters beteht ein breiter Mix an Investoren- insgesamt sind sieben unterschiedliche Investorengruppen an acht Unternehmen beteiligt, zwei weitere Investments befinden sich derzeit in Verhandlung", fügt  Spiesberger hinzu.

Auch für 2018 gehen die Unternehmen in der NEUEN WERFT von einem überproportionalen Wachstum aus. Nach Einschätzung der Unternehmen werden heuer zusätzlich 50 Mitarbeiter in den Bereichen IT und Projektmanagement benötigt.
"Das Wachstum in der Neuen Werft ist sehr erfreulich, stellt uns aber gleichzeitig vor Herausforderungen. Für die Deckung des steigenden Raumbedarfs sind wir auf der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten, um den Unternehmen auch eine Zukunftsperspektive anbieten
und sie an den Standort binden zu können", hält Spiesberger fest.